Sie können Ihre Therapiekosten von der Krankenkasse übernehmen lassen: Das geht in unserer Praxis einzig für die tiefenpsychologische Psychotherapie bei Erwachsenen als Einzeltherapie. Aber immerhin, da geht's, und das bieten Frau Gölz und Frau Cordes beide an. Sie kommen zu uns (sei es auf eigene Initiative, sei es, dass ein Arzt Sie schickt), und bringen nichts mit außer sich selbst, Ihre Hoffnungen und Sorgen, Ihr gültiges Versicherungskärtchen sowie eine aktuelle Überweisung an Psychotherapie (nicht Psychologie, nicht Psychiatrie, nicht Neurologie... manche Arztpraxen tun sich da echt schwer, das richtige drauf zuschreiben...).
Dann können wir bis zu 5 sog. probatorische Stunden machen, die dazu dienen, dass wir uns kennen lernen, prüfen, ob wir miteinander arbeiten können (Sympathie, Vertrauen, Arbeitsmethoden, Diagnostik, etc.), und gemeinsam festlegen, was Sie erreichen wollen. Danach wird der Antrag bei der Krankenkasse gestellt. Die Bewilligung dauert je nach Situation zwischen 1 und 6 Wochen (ca.). Wenn die Anzahl der beantragten Stunden nicht ausreicht, ist eine Verlängerung möglich: Maximal bewilligt werden in der Tiefenpsychologie 80, in besonders begründeten Ausnahmefällen 100 Stunden. Bei massiv, früh, mehrfach traumatisierten PatientInnen sieht das schon mal anders aus, dafür gibt es aber keine Regel und - noch - keinen gesetzlichen Anspruch.
Wenn die Krankenkasse Ihrem Antrag stattgibt, kommen auf Sie keine weiteren Kosten mehr zu. Ausnahme: Berichte, die Sie bei uns anfordern, Stellungnahmen, Atteste oder aber spezielle therapeutische Arbeitsunterlagen, die wir für Sie bereitstellen (z. B. Fotokopien).